5 gründe für ein Shooting im Winter ....

“Ich möchte lieber auf den Frühling warten…” oder “Im Winter ist immer alles so trist.” sind leider echte Klassiker, die ich immer wieder zu hören bekomme. Das ist echt schade, denn der Winter hat so viel zu bieten. Deshalb habe ich 5 besonders gute Gründe für ein Fotoshooting im Winter für dich aufgeschrieben:

 1. MEHR MAGISCHES SONNENLICHT

Ich steige direkt mit dem Grund für ein Fotoshooting im Winter ein: Wie eigentlich immer in der Fotografie ist es das Licht. Der entscheidende Vorteil im späten Herbst und Winter ist der tiefe Verlauf der Sonne. Sie steht eigentlich niemals im Zenit und wirft daher auch keine extrem harten Schatten. Die Lichtqualität nach Sonnenaufgang und vor Sonnenuntergang ist einfach nur der Wahnsinn. Ihr kennt diese Fotos alle: Verträumten orangene Sonnenuntergänge. Feuerrotes Licht das durch die Bäume strahlt. Tolle Lichteffekte durch das Gegenlicht. Im Sommer steht uns dieses geniale, sanfte Licht oft nicht einmal eine Stunde zur Verfügung, im Winter hingegen bis zu zwei Stunden. 

2. ATEMBERAUBENDE STIMMUNGEN

Zusätzlich zum Licht allein haben wir im Winter oft so kalte Temperaturen, das uns – wenn leider kein Schnee liegt – morgens eine glitzernde Frostschicht auf allem erwartet. Dies ist besonders herrlich nach dem Sonnenaufgang einer klirrend kalten, sternenklaren Nacht. Ja, es ist kalt Oft verdammt kalt. Aber es ist auch herrlich erfrischend und einfach nur wunderschön die dampfenden Atemwolken und das glitzernde Gras im Gegenlicht auf Fotos einzufangen, diese kalte Luft einzuatmen und sich dabei lebendig zu fühlen. Aber auch ohne Sonne hat die winterliche Landschaft einen ganz eigenen Reiz und bietet eine tolle Kulisse mit ganz eigenen Kontrasten, Farbtönen und Motiven, die man im Sommer so nicht zu sehen bekommt.

 2. Shootingzeiten

Winterfotoshootings fangen wirklich erst morgens an und nicht wie im Sommer mitten in der Nacht. Statt um 4 Uhr aus dem Schlaf gerissen zu werden geht die Sonne jetzt erst zwischen 7 und 9 Uhr auf. Im Vergleich also sozusagen ausschlafen 
Auch nachmittags finde ich die Fotoshootingzeit sehr entspannt. Statt wie im Sommer das Abendessen zu verpassen weil es erst Sinn macht um 19 oder 20 Uhr anzufangen, kannst du jetzt gemütlich die Füße um 18 Uhr aufs Sofa legen – dann ist es nämlich dunkel und alle Bilder im Kasten

4. KEINE LÄSTIGEN VIECHER

Ich bin echt tierlieb und mich bringen nicht einmal Spinnen aus dem Konzept, aber es gibt da so einige tierische Vertreter denen selbst ich nichts abgewinnen kann. Fliegen, Stechmücken, Bremsen… Als Hunde- und Pferdemenschen wisst ihr von welchen Quälgeistern ich spreche. Da kann auch das gelassenste Pferd zur Furie werden, wenn es von Bremsen nahezu aufgefressen wird trotz sämtlich bestialisch stinkender Anti-Plagegeistmittel. Und da wir oft genug am eigenen Leib erfahren müssen, wie das ist, können wir es unseren geliebten VIerbeinern nicht einmal verübeln. Aber soll ich dir etwas verraten? Keine Mücken, Bremsen und andere Viecher weit und breit zu sehen wenn es so schön kalt ist. 

5. WOHLFÜHLTEMPERATUR UNSERER TIERE

Ein weiterer entscheidender Vorteil im Winter sind die Temperaturen. viele Hunde haben ein dickes Fellkleid und so viel Unterwolle, das ihnen das draußen sein jetzt erst so richtig Spaß macht. Bei 25° Grad und mehr im Sommer hingegen ist oft sehr schnell die Luft raus, da wird schnell gehechelt und geschwitzt, sodass man trotz des guten Wetters immer genau schauen muss ob die Temperatur nicht schon zu hoch für ein Fotoshooting ist.

WORAUF WARTEST DU?

Na, sind das nicht gute Gründe? Bist du jetzt bereit für dein magisches Winterfotoabenteuer mit mir? Prima, dann schreib mir doch direkt eine Nachricht.

 

  

Andrea Witthauer 
Tierfotografie & Herzmomente